Sonntag, 19. Juni 2016

Auszeit: Der Platz, wo Du Zuhause bist



Dieser Schäferwagen ist ein Bioladen mit den selbst hergestellten Produkten eines kleinen Landhotels mit Bauernhof. Entdeckt habe ich dies auf einer Geschäftsreise. Wirklich eine tolle Idee.


Wo ist Dein Zuhause?


Zuhause ist, wo Du Dich heimisch fühlst - wo Du Deinen Frieden finden kannst, wo Du Deinen Anker im Sturm des Alltags findest.

Wie Dein Zuhause aussieht, ist am Ende nicht wichtig. Es kann sehr klein sein, das ist am Ende nicht wichtig. Wichtig ist nur, dass Du Dich selbst Zuhause fühlst, Dich nicht mit schlechten Energien zumüllst und Freunde für Dich immer willkommen sind.

Ein Zuhause ist Liebe, Lachen, Freude und ganz viel Geborgenheit... Das muss es am Ende sein, sonst bist Du immer unglücklich.


Leben im Planwagen


Frenchy lebt in einem wundervollen Zuhause, dass wirklich sehr besonders ist - laß Dich inspirieren:



Frenchy lebt ein besonderes Leben - einfach eine wundervolle Frau, die richtig glücklich ist, in so einem Zuhause zu leben. "Follow your dreams!" sagt sie - und sie hat recht.


Motiviert?

Clevere Bauanleitungs-Inspiration gebraucht? Wunderbare Arbeit wie ich finde - also, ihr handwerklich begabten Männer und Frauen - ran an den Speck!!!

Schaut mal nach:



Ach ja, der tolle Soundtrack zu diesem Video ist hier... ich liebe den Song:
The Small Glories "Home" 


Donnerstag, 16. Juni 2016

Ist Chia ein Superfood?



Vorab sei hier gesagt, dass ich keine Medizinerin bin, die hier Gesundheits-Tipps vergibt. Dieser Post ist ein Laien-Post, also bitte nicht als gesundheits-wissenschaftliche Abhandlung sehen.

Chia ist das neue Superfood schlecht hin geworden. Chiasamen bekommt man mittlerweile überall. In der Apotheke, im Supermarkt - überall da, wo man die "gesunde" Ernährung im Regal stehen hat.

Chia bedeutet in der Maya-Sprache Kraft, Stärke. Das Superfood-Marketing teilt uns mit, dass die Samen aus Mexico stammen und schon den alten Azteken als Energiespender gedient haben. Deswegen ist das Ganze ja so ein Turbo-Boost in der Superfood-Küche.

Das schaue ich mir genauer an, dachte ich mir. Deswegen hier mal so meine Meinung zu diesem Thema.

Was ist Chia wirklich?

Bei den  Chiasamen handelt es sich um die Samen des Salvia Hispanica, also Salbei. Genauer gesagt eine Salbeiart, die hauptsächlich in Mexico vorkommt - nicht Spanien, wie der lateinische Name eigentlich andeuten will.

15 Gramm pro Tag ist empfohlen

Tagesportion an Chia ist von der Europäischen Lebensmittelbehörde auf 15 Gramm pro Tag empfohlen. 


Warum gibt es eine Empfehlung der Lebensmittelbehörde?

Weil bisher noch nicht klar ist, ob Chia Überempfindlichkeiten oder Allergien auslöst. Bis 1997 war Chia nicht für den menschlichen Verzehr vorgesehen (!). In den USA darf man pro Tag 50 g verzehren, in den Herkunftsländern gibt es keine Beschränkung.

Das Ganze mal unter die Lupe genommen:

Chia ist Salbei - soweit sind wir uns ja nun einig. Grundsätzlich ist man ja von Salbei erstmal begeistert. Salbei nutzt man für alles mögliche, denn das Kraut ist wirklich ein sehr gutes Heilkraut. Das liegt an dem Inhaltsstoff Thujon. Thujon wirkt krampflösend, desinfizierend und Schmerz hemmend. Also eigentlich eine sehr gute Sache... aber... zuviel ist ungesund.

Thujon ist ein Nervengift. D.h. wer sich zu viel Salbei antut, erhält die entsprechende toxische Dosis. Kopfschmerzen und Erbrechen sind da nur leichte Nebenwirkungen. Das Ganze kann sich bis zu Krämpfen steigern und wenn man extrem überempfindlich ist, natürlich unvorhergesehene gesundheitliche Probleme aufkommen lassen, die u.a. den Kreislauf kollabieren lassen.

Das ist der Grund warum Chia einem beschränkten Verzehr unterliegt.

Finger weg von Chia/Salbei in der Schwangerschaft

Auch wenn in manchen Prospekten drinsteht, dass die Inka/Azteken und wer auch immer Chia in der Schwangerschaft zu sich nahmen, dann sollte dabei stehen: Förderung der Geburt! FÖRDERUNG!

Denn Thujon wirkt abortiv - es kann zu Früh- und Fehlgeburten kommen.

Interessanterweise ist die Moxibustions-Therapie bei Hebammen sehr beliebt, um u.a. das Kind zum Wenden im Mutterleib zu animieren - und mit was wird gemoxt? Mit Salbei natürlich. Aha!

Ich kann ein Lied davon singen, wie der Salbei negativ wirkt, denn  ich hatte eine richtig unprofessionelle Mox-Sitzung von einer Hebamme, die keine Ahnung hatte, wie man das richtig macht.

Glaubt mir, das will keine werdende Mutter haben. Mir ging es richtig schlecht danach. Kleine Verbrennungen an den Fußsohlen waren da mein geringstes Problem.  Also, bitte nur zu Profis gehen und nicht jeder Hebamme glauben, dass die das auch kann, nur weil sie Hebamme ist. Das gleiche gilt übrigens auch für Akupunktur.

Fazit:


  • Chia ist Salbei
  • In Maßen verzehrt, ist er ungefährlich - außer man ist allergisch
  • Sehr sensible Menschen sollten Chia meiden 
  • Chia ist kein Superfood, dass einem automatisch abnehmen lässt - Sorry...
  • Chia ist eine interessante Ergänzung zu einer gesunden Ernährung, sofern die Spielregeln eingehalten werden, sprich eine entsprechende Dosierung
  • Das Super-Food Marketing funktioniert hervorragend, denn es erzählt den Leuten einfach nur die halbe Wahrheit
Wofür verwendest Du Chia?

Sonntag, 12. Juni 2016

Event: Nadelwelt 2016 in Karlsruhe - Quiltkunst vom Feinsten

Es war meine erste Nadelwelt und am Anfang habe ich mir überlegt, ob sich der Weg von 2,5 Stunden Autofahrt überhaupt für mich lohnt. Vorallem nachdem ich gesehen hatte, dass der Umfang der Messe sich "nur" auf eine Messehalle erstreckt.

Was mich dennoch auf die A8 bewegt hat, war die Ausstellung der Quilt-Künstler. Das hat mich neugierig gemacht und ich bin nicht enttäuscht worden.

Die Quilt-Ausstellung


Die Vielfalt der Quiltkunst war unglaublich groß. Es gab so viel zu sehen, so viele Eindrücke und wunderschöne Werke, die man wirklich sehen muss, denn um sie zu beschreiben, fehlen einem die Worte.
Ich habe so viele Bilder gemacht und würde gerne alle hier im Blog zeigen, aber das ist wirklich unmöglich. Deshalb habe ich meine Favoriten zusammengestellt.

Klicke einfach auf die Bilder und Du kannst die Quilts detaillierter sehen. Am Ende des Artikels, findest Du auch eine Verlinkung zu den Websiten der Künstler, so fern vorhanden.



















Diese Ausstellung zeigte wunderbar die Vielfalt und die kreativen Möglichkeiten, die Textile Kunst zu bieten hat. Ob klassisch oder mit Materialmix, es waren so viele unterschiedliche Arten und Formen zu sehen, dass man immer wieder Neues und Innovatives entdecken konnte.


Veranstaltungsorganisation:

Ich muss sagen, dass die Veranstalter diese Messe sehr gut organisiert haben. Für uns Blogger wurde extra eine Lounge mit WLan eingerichtet und wir haben vorab die Eintrittkarten zugesandt bekommen, um den "Presseeingang" nehmen zu dürfen. Vielen Dank nochmals an dieser Stelle an das Veranstalterteam.

Es waren am Samstag unglaublich viele Menschen dort, so dass ich wirklich dankbar war, nicht in der Schlange für ein Ticket anstehen zu müssen.


Was gab es sonst noch...

Ich empfand die Stimmung auf der Messe als wirklich sehr kundenfreundlich. Die Aussteller im kommerziellen Bereich haben viel gezeigt und sich trotz so vieler Menschen richtig Zeit für Fragen genommen. Das kann man nicht von jeder Messe sagen, wo wie Aussteller bereits nach dem ersten Tag gestresst und entnervt sind.

Ich bin auch mit ein paar Schätzen nach Hause gezogen, die sich wirklich gelohnt haben. *freu*
Das gibts aber in einem anderen Beitrag zu lesen....


Kritikpunkt:

Dadurch, dass jeder Künstler einen eigenen Ausstellungsbereich hatte, der klar separiert war, war es manchmal erlaubt zu fotografieren, manchmal nicht. Manchmal wurde auch darauf hingewiesen ohne Blitz zu fotografieren. Das ist vollkommen in Ordnung.

Was ich persönlich nicht gut fand, war in der Künstler-Ausstellung eine Organisation mit Gemeinschaftsausstellung, die tatsächlich eine Spende von 1 EUR für Fotografen auf freiwilliger Basis für eine soziale Organisation gefordert hat. Dazu gab es ein Hinweisschild, dass ich nicht gesehen hatte. Als ich ein Foto gemacht hatte, hatte ich eine Sammelbüchse unter der Nase mit einer Frau, die meine "und jetzt krieg ich einen Euro von Ihnen".  Das finde ich, ehrlich gesagt, extrem frech.

Das Bild war sofort gelöscht, ich habe keinen Euro bezahlt. Das geht überhaupt nicht. Auch nicht auf freiwilliger Basis für eine soziale Organisation, nicht bei einer kommerziellen Messe mit Presseverkehr und Menschen, wie uns Bloggern, die die Künstler mit unseren Reportagen unterstützen und bewerben, indem wir sie auch noch verlinken. Dafür kriegen wir nämlich kein Geld - weder von den Künstlern, noch von irgendjemand sonst.

Wenn es um das Thema "Ideenklau, Urheberrecht" usw. geht, dann sollte ein Hinweisschild für ein komplettes Fotoverbot ausgewiesen sein. Dann kann ich das akzeptieren. Aber hier sprechen von einer Messe, wo das Publikum bereits Eintritt bezahlt.

Aber am Ende lag das nicht an dem Veranstalter, sondern an der betreffenden Künstlerorganisation, die einfach nicht publikumsnah denkt.

Die meisten Künstler haben es gern gesehen wenn die Werke fotografiert wurden. Sie haben sehr freundlich auf alle Besucher reagiert und ihre Techniken gerne erklärt. Das fand ich unglaublich toll.


Verlinkung zu den Künstlern - so fern Website vorhanden-:


Martine Apaloaza - Angela Rudolph - Veronika Schlüsselburg (kein Link vorhanden) - Rita Schaffer (kein Link vorhanden) - Jacqueline de Jonge - Pia Welsch - Pippa Moss


Rezession: Handmade Kultur Nr. 2/2016



Vielen Dank erstmal an Beccy vom Redaktionsteam der HANDMADE Kultur für die Zusendung des Heftes. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Gerne gebe ich hier meine Rezession.

Die HANDMADE Kultur ist ein wirklich gutes Magazin für Selbermacher und jeden, der Spaß an kreativen DIY-Projekten hat.

Was ist das Besondere? 

Hier geht es um echtes Selbermachen - bzw. Nachmachen, denn die vorgestellten Projekte sind immer mit Tutorial. Das finde ich extrem nützlich. Gerade meine persönliche DIY-Regel: Use-what-you-have ist ganz klar im Vordergrund. Das macht das Magazin ziemlich einzigartig, wie ich finde.

Ich finde in den Projekten eine detaillierte Materialliste, eine Beschreibung/Schnitt und die einzelnen Schritte für ein gutes Gelingen. Was will ich mehr?

Im Heft finde ich auch Ideen, um Dinge neu oder anders zu gestalten, wie z.B. eine Tischplatte mit Linoleum zu beziehen, das wirkt echt edel.


Irgendwie inspirierend und anders denkend...

Ehrlich gesagt, war ich im Heft Nr. 2/2016 total begeistert von der Idee aus Hasendraht ein Organisationswunder, nämlich einen Orga-Korb zu bauen. Auf die Idee wäre ich nicht gekommen. So simpel und irgendwie extrem praktisch. Das ist ein Projekt, was ich garantiert selbst ausprobieren werde. Fünf Daumen hoch!!!

Tolle Idee fand ich auch die Schreibtischlampe aus Wasserrohren. Das ist zwar nicht mein Stil und ich hätte ein bisserl Bedenken bei dem Umgang mit der Elektrik, aber die Idee und Umsetzung ist wirklich gelungen. Vielen Dank dafür.

Ich mochte die Reportage über die Buchbinderinnen aus Bremen, Ein sehr schöne Blick hinter die Kulissen in ein altes Handwerk mit modernen Frauen. Ebenso mochte ich die Homestory über die Fotografin und Bloggerin aus Hamburg. Eine tolle Wohnung mit ganz viel Inspiration.

Ich mag die Empfehlungsseite von BloggerInnen für BloggerInnen. Da habe ich tolle Blogs entdeckt.

Meine Favoriten in diesem Heft?

Ganz klar das Rezept des Earl-Grey-Cheesecake von Chi-Yung-Fang aus Taiwan - lesenswert und macht Lust auf´s Ausprobieren.

Darauf folgt gleich die Anleitung zum Bau eines eigenen Schreibtisches! Hätte nicht gedacht, dass das so simpel sein kann. Gerade das Thema mit Dübeln und Bohren ist so eine Sache. Ich könnte mir bei der Beschreibung wirklich zutrauen, das auszuprobieren.

Jede/r nach ihrem/seinem Geschmack

Die Nähprojekte waren in diesem Heft dieses Mal nichts für mich. Lag nicht an dem Tutorial oder ähnlichem, es lag daran, dass mich das Projekt, wie eine Pluderhose oder ein Querstreifenshirt nicht wirklich in meinem Interesse lag.

Das Thema Shibori hatte die letzte burda auch schon im Frühsommerheft. Ich fand das Tutorial in der burda für Shibori-Anfänger besser ausgearbeitet. Fortgeschrittene kommen mit der HANDMADE Kultur Beschreibung bestens zurecht.

Fazit:

HANDMADE Kultur überrascht durch Vielfältigkeit. Für jeden DIY-Freak ist was dabei. Ich kann das Magazin wärmstens empfehlen... und freue mich schon auf die Nr. 3/2016.


Besuche doch mal HANDMADE Kultur online *klick* - dort veröffentliche ich übrigens auch meine Rezepte.

Viel Spaß beim Neugierig-sein!

Mittwoch, 1. Juni 2016

Ankündigung: Nadelwelt in Karlsruhe


Ich freue mich schon auf die Nadelwelt in Karlsruhe. Nächste Woche ist es soweit und ich werde hier im Blog euch einen kleinen Report dazu abgeben.

Die Veranstaltung findet am 10.-12. Juni in der Karlsruher Messe statt.


Wer von euch ist noch da?