Sonntag, 12. Juni 2016

Rezession: Handmade Kultur Nr. 2/2016



Vielen Dank erstmal an Beccy vom Redaktionsteam der HANDMADE Kultur für die Zusendung des Heftes. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Gerne gebe ich hier meine Rezession.

Die HANDMADE Kultur ist ein wirklich gutes Magazin für Selbermacher und jeden, der Spaß an kreativen DIY-Projekten hat.

Was ist das Besondere? 

Hier geht es um echtes Selbermachen - bzw. Nachmachen, denn die vorgestellten Projekte sind immer mit Tutorial. Das finde ich extrem nützlich. Gerade meine persönliche DIY-Regel: Use-what-you-have ist ganz klar im Vordergrund. Das macht das Magazin ziemlich einzigartig, wie ich finde.

Ich finde in den Projekten eine detaillierte Materialliste, eine Beschreibung/Schnitt und die einzelnen Schritte für ein gutes Gelingen. Was will ich mehr?

Im Heft finde ich auch Ideen, um Dinge neu oder anders zu gestalten, wie z.B. eine Tischplatte mit Linoleum zu beziehen, das wirkt echt edel.


Irgendwie inspirierend und anders denkend...

Ehrlich gesagt, war ich im Heft Nr. 2/2016 total begeistert von der Idee aus Hasendraht ein Organisationswunder, nämlich einen Orga-Korb zu bauen. Auf die Idee wäre ich nicht gekommen. So simpel und irgendwie extrem praktisch. Das ist ein Projekt, was ich garantiert selbst ausprobieren werde. Fünf Daumen hoch!!!

Tolle Idee fand ich auch die Schreibtischlampe aus Wasserrohren. Das ist zwar nicht mein Stil und ich hätte ein bisserl Bedenken bei dem Umgang mit der Elektrik, aber die Idee und Umsetzung ist wirklich gelungen. Vielen Dank dafür.

Ich mochte die Reportage über die Buchbinderinnen aus Bremen, Ein sehr schöne Blick hinter die Kulissen in ein altes Handwerk mit modernen Frauen. Ebenso mochte ich die Homestory über die Fotografin und Bloggerin aus Hamburg. Eine tolle Wohnung mit ganz viel Inspiration.

Ich mag die Empfehlungsseite von BloggerInnen für BloggerInnen. Da habe ich tolle Blogs entdeckt.

Meine Favoriten in diesem Heft?

Ganz klar das Rezept des Earl-Grey-Cheesecake von Chi-Yung-Fang aus Taiwan - lesenswert und macht Lust auf´s Ausprobieren.

Darauf folgt gleich die Anleitung zum Bau eines eigenen Schreibtisches! Hätte nicht gedacht, dass das so simpel sein kann. Gerade das Thema mit Dübeln und Bohren ist so eine Sache. Ich könnte mir bei der Beschreibung wirklich zutrauen, das auszuprobieren.

Jede/r nach ihrem/seinem Geschmack

Die Nähprojekte waren in diesem Heft dieses Mal nichts für mich. Lag nicht an dem Tutorial oder ähnlichem, es lag daran, dass mich das Projekt, wie eine Pluderhose oder ein Querstreifenshirt nicht wirklich in meinem Interesse lag.

Das Thema Shibori hatte die letzte burda auch schon im Frühsommerheft. Ich fand das Tutorial in der burda für Shibori-Anfänger besser ausgearbeitet. Fortgeschrittene kommen mit der HANDMADE Kultur Beschreibung bestens zurecht.

Fazit:

HANDMADE Kultur überrascht durch Vielfältigkeit. Für jeden DIY-Freak ist was dabei. Ich kann das Magazin wärmstens empfehlen... und freue mich schon auf die Nr. 3/2016.


Besuche doch mal HANDMADE Kultur online *klick* - dort veröffentliche ich übrigens auch meine Rezepte.

Viel Spaß beim Neugierig-sein!

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