Sonntag, 27. November 2016

Erst Eins... Orangen(Glüh)wein

Jetzt beginnt die Vorweihnachtszeit - vor allem die Zeit der Weihnachtsmärkte. Ob man dort nun leckere Waffeln futtert oder die berühmte Feuerwurst sich zu Gemüte führt, eines muss immer sein: der Glühwein.



Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal meinen eigenen Glühwein hergestellt und er ist erstaunlich gut geworden. Und das ist super einfach:

Zutaten für 2 Liter:

4 Orangen
1 Limette
1 Vanilleschote, ganz
1 Zimtstange, ganz (alternativ 1 TL Zimt)
1 TL Nelken
5 TL Honig
1 TL Kardamom
2 Liter Rotwein (Sorte nach persönlichem Geschmack)


So geht´s:

Orangen schälen, grob vierteln, Limette schälen, grob schneiden.Vanillestange mittig aufschneiden, Nelken grob im Mörser zerkleinern.

500 ml Wasser im Topf mit mittlerer Hitze erwärmen, das später alles ganz leicht köchelt und nicht verkocht.

Limetten und Orangen hinzugeben, dazu die Zimtstange und die gespaltete Vanilleschote einlegen, die Gewürze hinzugeben und leicht köcheln lassen. Nach 5 min den Honig dazugeben. Weitere 20 min köcheln lassen und immer wieder umrühren, bis es eine Art Sirup ergibt.

Dann den Wein hinzugeben und max. 7 min köcheln lassen. Immer wieder gut rühren.

Um den reinen Glühwein zu genießen zu können, müssen die Zutaten mit einem Sieb abgeseiht werden. Entweder spannst Du über einen zweiten Topf ein großes Sieb oder fischst mit einem Minisieb die Zutaten heraus.

Dann den noch heißen Orangen(Glüh)wein in Flaschen abfüllen - oder gleich in eine Tasse und - prost!


Noch ein Wort zum Wein:

Ganz klar, das ist immer Geschmackssache. Ich habe dieses Rezept mit 2 unterschiedlichen Weinen ausprobiert. Einmal mit einem sehr fruchtigen Rotwein und einmal mit einem trockenen Rotwein. Das Ergebnis war beides Mal wirklich hervorragend - das Geheimnis sind die Orangen. Wer einen sehr fruchtigen Wein nimmt, kann gerne zu den Orangen auch noch eine Zitrone hinzugeben - das würde ich jedoch bei einer trockenen Rotweinsorte nicht empfehlen, da das Ganze sonst zu sauer wird.


Sonntag, 20. November 2016

Reisetipp: Den besten Wein findet man am Brunnen...


Hallo wieder aus Rom!

Heute wollte ich es wirklich mal wissen... das mit dem La Dolce Vita. Denn in dem vom Tourismus beherrschten Rom musste ich mich erstmal nach einer ruhigen Ecke umsehen, um auch wirklich in den Geschmack dieses süßen Lebens zu kommen.

Das ist gar nicht so einfach und am Ende habe ich es auch gefunden... natürlich in einem Restaurant. Wie kann es auch anders sein?

Also, alle Weinliebhaber aufgepasst! Hier kommt ein kulinarischer Reisetipp, der euch gefallen wird:

Das Baccano +klick+ befindet sich ganz nah am Fontana di Trevi. Es ist ein schickes Restaurant mit französisch-italienschen Flair.

Die Weinkarte dort ist besonders erlesen und endlich, endlich bekam ich meine Spaghetti alla Carbonara, die wirklich alla Mama schmeckten!

Das Leckere an den Spaghetti alla Carbonara war, das es sich bei den Schinkenplättchen um bereits geräucherten Schinken gehandelt hat, der dann noch richtig cross und fest angebraten wurde. Das hat diesem Gericht wirklich einen unglaublich guten Geschmack hineingezaubert.

Wer vor der Mittagszeit dort ankommt, findet dort ohne Probleme einen Platz, so fern es Nebensaison ist. Aber für ein Dinner würde ich dort auf jeden Fall reservieren. Die Preise sind absolut im Rahmen.

Wer zum Fontana de Trevi maschiert, kann gar nicht anders als am Baccano vorbeizulaufen. Einfach mal reingehen und sich einen guten Wein aussuchen.

Ach ja - das Witzige am Baccano ist, dass jeder Kellner einen Schnurrbart hat. Ich musste da zweimal hingucken - ist aber Tatsache. Manche Kellner hatten den Bart kunstvoll gewachst und geformt/gezwirbelt, andere wiederum perfekt frisiert. 

Das hat mich zum Nachdenken gebracht, ob ein Schnurrbart dort wohl Einstellungskriterium ist - und wenn der Azubi noch keinen rechten Bartwuchs hat, kriegt er dann einen Bart angeklebt? Oder gibt es dort einen Schnurrbart-Tag zur Motivation der Mitarbeiter? Das werde ich wohl nie erfahren...

Das war es erstmal aus Rom - auf bald und lasst es euch gut gehen!

Sonntag, 13. November 2016

Reisetipp: Außergewöhnlich essen in Rom


Ich grüße euch aus dem antiken Rom!

Trotz November ist es hier wunderschön 23 Grad warm - ein bisserl bewölkt und windig, aber im Gegensatz zu Deutschland fast spät-sommerlich.

Was macht man denn so in Rom - außer Sightseeing & Shopping? Richtig! Die römischen Restaurants durchtesten.

Vor meiner Reise habe ich einen interessanten Blogeintrag eines Amerikaners gefunden, der ein sehr besonderes Restaurant in höchsten Tönen gelobt hat.

Nachdem ich die japanische Küche sehr liebe, bin ich sofort hellhörig.. ähm hellsichtig geworden, denn das hat mich richtig neugierig gemacht, was da so vor sich geht.

Das Doozo ist nämlich soweit sehr ungewöhnlich, weil es ein Kunstbuchladen & ein Restaurant in einem ist. Ausgestellt werden japanische Kunstbücher & Kunstgegenstände.

Wer das Kolosseum am Nachmittag besucht hat, kann zu Fuß sich durch die kleinen Straßen schlängeln und diesen außergewöhnlichen Ort besuchen. Es ist ca. 25 min Fußmarsch vom Kolosseum entfernt.

Es lohnt sich eine telefonische Reservierung zu machen. Das Personal spricht japanisch, englisch und natürlich italienisch.


Das Essen war ein unglaubliches Erlebnis. Wirklich klassische, sehr gute japanische Küche mit frischem, zarten Fisch.

Ich wählte das angebotene Abendmenü - das ist übrigens auch meine Empfehlung für jeden, der die Vielfalt der japanischen Küche entdecken möchte.



Das Menü beinhaltete unterschiedliche Gänge, wie Zensai, Sumashijru, Sashimi, Sakana Ryori, Tenpura, Sushi, Misoshiru, traditionelles Dessert.

Die Bedienung war freundlich und sehr zuvorkommend. Die Sake und Weinkarte war sehr exquisit und das Preis- Leistungsverhältnis war absolut im Rahmen für diese Art der gehobenen Küche. 

Wer Zeit und Lust auf ein außergewöhnliches Abendessen in Rom hat - ab ins Doozo +klick+.

Viel Spaß beim Entdecken.

Ach ja: italienisch habe ich natürlich auch gegessen... keine Bange... das war der Fokus der Reise, aber dazu kommt noch ein anderer Post. Da geht es dann um italienische Brunnen, Wein, Pasta... und Schnurrbärte. 

Dienstag, 1. November 2016

Fixer Garten-Tipp: Saatgut aus dem Kühlschrank



Warum in die Ferne schweifen, denn das Gute liegt so nah. In diesem Falle nämlich im Kühlschrank.

Ich kaufe schon lange keine Paprika- und Tomatensamen mehr, denn bevor das wertvolle Saatgut auf dem Kompost landet, geht es lieber in die nächste Produktionsrunde. Die guten Bio-Tomaten werden bei uns liebevoll nachgezüchtet. Mit sehr gutem Erfolg. Die meisten Samen gehen auf - gutes Gemüse, gutes Saatgut. Da kann keiner meckern.

So geht´s: 

Einfach die Samen gut waschen und auf einem Küchentuch trocknen. Am besten in einem Glas oder einem Papiertütchen kühl, trocken und dunkel lagern. 

Dann Saatgut aussähen - und tadaaa, hat man ruck zuck ganz schnell einen Gemüsegarten beisammen. 


Für alle, die einen Garten auf dem Fensterbrett haben, ist das genauso perfekt, wie für alle Minifarmer. Die kostengünstige Alternative zum Bio-Saatgut.

Einfach mal testen - es lohnt sich.