Samstag, 15. April 2017

Sunny Side of Life: Löwenzahnblüten-Öl




Die Natur ist gerade in ihrer gelben Phase. Überall blüht der Löwenzahn. Für viele Gärtner ein nerviges Übel, das vielleicht ganz hübsch aussieht, aber schnellstmöglichst vernichtet werden muss.

Für Freunde der Wilden Küche aber ist der Löwenzahn die perfekte Ergänzung im Vorratsschrank. 
Hierbei ist der Gelbschopf nicht nur dekorativ, sondern auch sehr gesund.

Löwenzahn stimuliert Galle und Leber. Ob als Tee oder im Salat, es gibt viele Möglichkeiten Löwenzahn anzuwenden. Durch seine harntreibende Wirkung, reinigt er den Körper ohne ihn auszulaugen.

Da sich die ätherischen Öle von Pflanzen sich nicht mit Wasser mischen, aber dafür mit Öl, hier ein Rezept von mir:

Löwenzahnblüten-Öl

Du benötigst:

- ein Basisöl (Sonnenblume, Distel, Traubenkern o.ä.)
- ein sauberes Schraubverschluß-Glas
- Löwenzahnblüten

Bei Bedarf:
- Ein Filtertuch, falls Du das Öl filtern möchtest, sprich, dass es ohne Blütenblätter aufbewahrt wird

Ziehzeit:
4 Wochen an einem dunklen/ kühlen Ort


Wer sich mal an der Herstellung eigenen Öls versuchen möchte, kann ganz easy im Frühjahr zum Löwenzahn greifen. 

Einfach die Blütenköpfe sammeln, diese dann in ein Glas füllen. Dabei knipse ich immer mit dem Fingernagel den Blütenhals weitmöglichst ab, damit nicht zu viele Bitterstoffe in den Öl gelangen, denn in diesem Falle möchte ich ein mildes Öl mit einem Hauch Blütenstaub und Honig haben.





Dann einfach Sonnenblumenöl hinzugeben, bis alle Blüten vollständig damit bedeckt sind. Wenn Du möchtest, kannst Du gerne ein anderes Öl verwenden. Da bist Du vollkommen frei in Deiner Kreativität und Deinem Geschmack.

Aromareiche Öle werden immer dominant sein im Geschmack, deswegen empfiehlt es sich mit weniger dominanten Ölen zu starten, um ein Gefühl dafür zu bekommen.




Das Glas wird zugeschraubt und für 4 Wochen wird das Ganze an einen dunklen, kühlen Ort gelagert.

Danach kannst Du das Öl durch ein feines Sieb oder ein Filtertuch abfiltern und es ist bereit zur Verwendung.

Es sollte dann auch nach 2 Wochen verbraucht sein, das ist meine Empfehlung.

Freitag, 14. April 2017

Gewächshaus aus der Tüte




Seid ihr auch schon fleißig am Anzüchten? Hier ein kleiner Tipp von mir, wer sich Anzuchthäusschen sparen möchte.

Es tut es auch mit einem Eierkarton, eine Plastiktüte und ein paar Strohhalmen. Diese Idee kam uns aus Platznot. Die Strohhalme sind natürlich nicht zum Luft schnappen, sondern zum Hochhalten der Tüte.

Der Eierkarton lässt sich hervorragend für große Samen nutzen. Wir lassen hier gerade Mais und Sonnenblumen wachsen.

Immer schön die Erde feucht halten. Klappt hervorragend - probiert es mal aus



Sonntag, 9. April 2017

Rhabarber-Pudding-Desert mit Minze




Wie steht es mit eurem Rhabarber im Garten? Unser Rhabarber wächst schon sehr üppig und hat den Winter bestens im Hochbeet überstanden. Jetzt ist es aber Zeit, dem Kerl in seinem Wachstum in die Schranken zu weisen - jetzt wird geerntet und was Leckeres daraus gezaubert:




Rezept für Rhabarber-Pudding-Desert mit Minze


Zutaten für ein Leckerli für 4 Personen:

  • 4-5 Stangen Rhabarber
  • 2 Packungen Vanillepuddingpulver
  • 1 Liter Milch
  • 200 g brauner Zucker alternativ Honig nach Bedarf
  • Pfefferminz-Blätter
Zur besseren Verarbeitung des Rhabarbers wäre ein Küchen-Zauberstab/Mixstab von Vorteil

So geht´s:

Den Rhabarber entblättern, gut waschen und schälen, grob in kleine Stücke schneiden. Einen Topf mit 250 - 500 ml Wasser aufsetzen, den geschnitten Rhabarber dazugeben und langsam köcheln lassen. Das Ganze dann für 20 min weiter köcheln lassen. Dann vom Herd nehmen. Dann mit dem Zauberstab den mittlerweile weichen Rhabarber pürieren, dass eine zähflüssige Masse entsteht.

Pfefferminze grob hacken und zu dem Rhabarber-Püree geben. Nochmals gut miteinander vermengen/vermixen.

Den Vanillepudding gemäß Verpackungsanleitung zubereiten, dazu Milch und braunen Zucker verwenden.

Wenn der Pudding fertig gekocht ist, das Rhabarber-Minz-Püree in den noch heißen und flüssigen Vanillepudding geben und gut unterrühren. 

Dann in Schüsselchen geben und für eine Stunde kalt stellen. 

Und schon ist ein super leckeres Frühlings-Desert fertig.

Viel Spaß beim Ausprobieren!


Samstag, 8. April 2017

Frühlingsgefühle: Startschuss


Endlich ist es soweit- das Wetter ist endlich stabiler, die Sonne kommt raus - nix wie in den Garten!!

Dieses Jahr bin ich besonders stolz auf meine Forsythie, auch Goldflieder und Goldglöcken genannt. Ich muss sie doch sehr loben, denn seit Jahren ist sie eher mein Stiefkind in meinem Garten. 

Der Setzling war zusammen mit anderen "Heckenpflanzen" als eine Art 4-Jahreszeiten-Hecke per Katalog von mir bestellt worden. Das war meine erste Pflanzenbestellung und am Ende auch mein erster Fehlgriff, denn die Setzlinge gingen nach einer Woche ein... bis auf die Forsythie. 

In den ersten 3 Jahren wollte sie überhaupt nicht wachsen und nicht blühen. Aber danach ging es ab in die Höhe. Gerade im letzten Jahr hat sie einen so unglaublichen Schub gemacht, dass ich ihre Blütenpracht euch heute stolz präsentieren darf.



Die Gartenfeen sind auch schon fleißig. Bienen und Hummeln sind endlich aus dem Winterschlaf erwacht und es summt und brummt überall. Diese Biene hat keine Zeit, um für ein Foto zu posieren.

Ich wünsche euch einen wundervollen Start in die neue Garten-Saison.