Freitag, 25. August 2017

Gesünder kochen mit Eisenpfannen

Unsere Küche ist selten ein Ort, wo mal nichts auf dem Herd steht. Entweder kochen wir unsere täglichen Mahlzeiten oder es wird etwas eingekocht oder vorgekocht.

Unser Kochgeschirr ist im Dauereinsatz. Und hier möchte ich euch ein bisschen was über meine Einstellung "gesunde Küche" in einem anderen Kontext erzählen.

Wir haben uns mittlerweile gegen beschichtete Pfannen in unserer Küche entschieden, denn gesund kann das Ganze auch nicht wirklich sein.

Ständig hat man das Gefühl, man kocht auf Plastik. Wenn man mal so ein bisschen recherchiert, ist es extrem übel was wir uns mit Teflonbeschichtungen antun. Angeblich werden erst bei 300°C giftige Stoffe bei Teflon freigesetzt.

 Aber es gibt auch andere Stimmen, die sagen, dass dies auch bei niedrigeren Temperaturen der Fall sein kann. Leider sind beschichtete Pfannen extrem anfällig für Kratzer - und da ist eben die Frage, wenn automatisch Mikrokratzer durch tägliche Nutzung entstehen - wie gesundheitsgefährdend ist das wirklich - auch bei niedrigen Temperaturen - die nicht benannt sind.

Das perfekte Steak gelingt bei 160°-180°C in der Pfanne.

Was ist nun niedrig oder hoch für das Freisetzen von Schadstoffen einer Pfannenbeschichtung?

Laut Berichten geht es schon bei 220°-250°C los mit merkwürdigem Geruch. Mmmh. Verdächtig.
Und das alles nur für den Luxus des Anti-Haft-Effekts? Nein, danke.

Herzlichen Glückwunsch - es ist eine Eisenpfanne

Also haben wir recherchiert und waren extrem überrascht, wie günstig doch hochwertige Eisenpfannen im Gegenzug zu den beschichteten Pfannen sind.

Unsere Wahl fiel auf die Eisenpfannen von dem französischen Hersteller de Buyer, denn diese Pfannen wurden mit Bienenwachs schutzbeschichtet.

Wir haben schon viele sehr positive Rezessionen von diesem Hersteller gelesen und der Ausschlag gab am Ende, dass natürliches Bienenwachs zum Beschichten verwendet wurde.

Das ist nicht bei allen Herstellern der Fall, gerade auffällig günstige Eisenpfannen sind mit Vorsicht zu genießen.



Das Einbrennen der Eisenpfanne

Warum muss ich eine Eisenpfanne überhaupt einbrennen?
Wie schon gesagt, es handelt sich um eine nicht beschichtete Pfanne, d.h. um zum Kochen eine natürliche Anti-Haft-Beschichtung zu erlangen, braucht es diesen Vorgang. Viel wichtiger zu wissen ist auch, dass die Pfanne rosten würde, hätte sie keine Öl-Patina.

Das Einbrennen selbst kann auf dem Gasherd, auf einer offenen Feuerstelle, auf dem Elektroherd oder im Backofen stattfinden.

Es kommt immer darauf an, wie tief die Pfanne ist. Wokpfannen oder tiefe Pfannen würde ich empfehlen auf einer offenen Feuerstelle oder im Backofen einzubrennen, wenn Du keinen Gasherd hast. Das dauert natürlich viel länger. 

Mittlerweile gibt es sogar einen "Einbrennservice" beim Fachhändler für diese Art von Pfannen. Das ist aber wirklich nicht kompliziert und kannst Du leicht selbst machen.

Wir haben eine tiefe und eine flache Pfanne gekauft. Beide haben wir im Backofen eingebrannt. Das war wirklich easy. Die tiefe Pfanne habe ich dann nochmals auf der Herdplatte eingebrannt.

So geht´s:

1. Schutzbeschichtung entfernen:

Zuerst muss die Bienenwachsbeschichtung runter, d.h. die Pfanne wird mit Spülmittel so richtig gut durchgeputzt, bis alle Wachsreste verschwunden sind. Es darf auch wild gerubbelt werden.

Das ist bei anderen Pfannen, die keine Wachsbeschichtung haben umso wichtiger, weil am Ende keiner weiß, was zum Beschichten verwendet wurde.


2. Es darf geölt werden

Mit einem Küchentuch habe ich etwas Sonnenblumenöl auf die Pfanne innen wie außen aufgetragen, quasi eingeölt. Gerade bei der tiefen Pfanne war es wichtig, dass der Pfannenrand gut geölt sind, da sie die Patina genauso brauchen.


3. Ab in den Backofen
Ich habe unseren E-Herd auf 200°C vorgeheizt und die Pfanne reingestellt. Dabei habe ich beobachtet, ob Dampf aufsteigt, sprich das Fett beginnt zu verbrennen.

Achtung: Küchenhandschuhe dabei nicht vergessen, der Pfannenstiel ist nämlich auch aus Eisen und wird genauso heiß wie die Pfanne.

Nach 7-10 min habe die Pfanne rausgenommen, das Öl abgegossen und auskühlen lassen, zwischendurch immer wieder mit einem Tuch durchwischen.

Den Einbrennvorgang habe ich 3x wiederholt. Die tiefe Pfanne habe ich auf der Erdplatte ein letztes mal für 2 min eingebrannt.

So ist diese Patina entstanden:




Die Eisenpfanne verfärbt sich natürlich und bei häufiger Benutzung wird das Metall irgendwann mal ganz dunkel, fast schon schwarz.

Das muss so sein, hat also nichts mit "dreckig sein" zu tun.

Reinigung & Lagerung

Eisenpfannen müssen ihren Ölfilm behalten, um die natürliche Patina aufrecht erhalten zu können. Deswegen würde das Spülen mit Spülmittel diese Patina zerstören und die Pfanne würde anfangen zu rosten.

Deswegen bitte nicht in die Spülmaschine und nicht mit Spülmittel handspülen!

Lieber mit heißem Wasser und einem Schrubber säubern, eine gute Alternative ist auch Meersalz einreiben und "ausreiben".

Und sollte es trotzdem mal zu Rost kommen - keine Panik, solche der Rost oberflächlich ist:
Einfach einen Metallschwamm nehmen und die Roststellen rauspolieren. Dann gut säubern und den Einbrennvorgang wiederholen.

Vor der Lagerung solltest Du nochmals den Ölfilm erneuern, am Besten ein Tuch dazwischenlegen, wenn Du ein anderes Gefäß drauf stellst. Das Öl soll ja in der Pfanne bleiben.

Ein gutes  Tutorial zu diesem Thema findest Du von chg Metallwaren hier:






FAZIT:

das war eine der besten Anschaffungen für unsere Küche. Von der Kochqualität sind Eisenpfannen einfach unsere Nummer 1 geworden.

Etwas Beschichtetes kommt uns nie wieder in die Küche.

Samstag, 12. August 2017

Produkt-Empfehlung: der Teebereiter von Amapodo #TEAFAVS

Neben meiner Kaffeesucht, hat guter Tee ein besonderen Platz in meinem Herzen.

Da ich als Herbalistin ein absoluter Fan von losem Tee bin und ich mainstream-Teebeutel überhaupt nicht ausstehen kann, bin ich auf die Suche nach einem guten Teebereiter gegangen, den ich überall mitnehmen kann und in dem ich meine eigenen Teemischungen zubereiten kann.

Mir war ebenfalls wichtig, dass ich den Teebereiter auch mal in den Kühlschrank stellen kann, wenn ich frische Kräuter länger ziehen lassen muss und dazu muss er frei von Plastik sein. Das war die Grundvoraussetzung meiner Suche. Und ich bin fündig geworden.

Seit 1 Jahr benutze ich schon den Teebereiter von Amapodo #TEAFAVS und bin immer noch restlos begeistert.



Der Teebereiter besteht aus dem Teeglas selbst, welches doppelwandig ist, was bedeutet, dass sich das Glas beim Einfüllen von heißem Wasser nicht sofort extrem erhitzt wie ein nur einwandiges Glas. Ein bisschen aufpassen muss man schon, aber man kann das Glas nach 5 Minuten ohne Probleme ganz normal anfassen.

Außerdem kühlt der Tee auch nicht so schnell aus. Das ist auch ein großer Vorteil.

Ein schraubbares Teesieb gehört zum Teebereiter dazu. Es ist zweiteilig und ist aus Edelstahl. Es lässt sich super leicht reinigen, kann sich nach langem Gebrauch etwas verfärben, so wie das Teesiebe nun mal tun. 



Mit einem kleinen Henkel, kann man fix das Teesieb herausziehen und die Flasche wieder mit dem Bambus-Deckel verschließen. Ich muss also nicht zwingend das Teesieb einsetzen, um die Flasche schließen zu können. Das ist nicht bei allen Teebereitern so.

Somit kann ich ohne ein Teesieb auch ganze Kräuterstängel einfüllen und somit die ganze Länge des Glases einfüllen. Das ist nicht nur bei der Teezubereitung praktisch, sondern auch bei der Herstellung von Naturkosmetik oder für die Aufbewahrung eines Kräutersuds.



Nach sehr intensiver Nutzung kann ich bis heute sagen, dass der Verschluss immer noch dicht ist. Das war eine positive Überraschung. Bisher hatte ich überhaupt keine Probleme damit.

Wenn ich das Glas in meiner Handtasche transportiere, habe ich immer eine Stofftasche darüber, um das Glas selbst zu schützen.

Das Gute ist auch, dass Amapodo Teesiebe und Verschlüsse nochmals separat verkauft. Somit kann man die Verschleißteile einfach nachkaufen ohne gezwungen zu sein ein neues Glas anzuschaffen. Auch das ist bei anderen Teebereitern nur selten möglich.

Der Tee-Review der #TEAFAVS Tees

Mein kleiner Sohn (7) und ich haben Teeparty mit Fotoshooting kombiniert. Mein kleiner Fotoassistent war am Ende mehr mit Verkosten beschäftigt.



No. 1 #TEAFAVS Kräutertee

Ich mochte sehr diesen unaufdringlichen, lieblichen Kräutergeschmack wirklich gern.

Dieser Tee ist für mich leicht und frühlingshaft und beim Schnuppern habe ich meinen Garten im Sinne. Ein sehr guter Tee, um zur Ruhe zu kommen und wieder klare Gedanken fassen zu können.

Ich finde ihn auch ein idealer Start für eine Detoxing-Kur.





No.2 #TEAFAVS Kräutertee mit Chilli
Dieser Tee ist im wahrsten Sinne Geschmacksache.

Er ist würzig, aber nicht scharf mit einem Kräuteraroma, dass eher dezent ist und sich gut anpasst. Der Tee bekommt eine leicht bittere Note, wenn er zu lange zieht.

Wer entwässern möchte, der ist mit diesem Tee sehr gut bedient, denn das tut er wirklich schnell und gut.

Dieser Tee ist ein guter Morgenstarter. Gerade wenn man einen Energieschub braucht.





No.3 #TEAFAVS Erfrischungstee
Ein sehr leicht fruchtiger, leicht süßer Tee, der es schafft in Balance zu bleiben.

Der Fruchtgeschmack ist nicht aufdringlich, eher leicht angedeutet. Ich mochte die Kombination aus Blüten und Früchten sehr gerne, welche dem Tee eine sehr angenehme Geschmacksnote gibt.

Eindeutig ein Tee, den ich gerne trinke, wenn ich am Schmökern... oder wie jetzt am Schreiben bin.
Dieser Tee ist eindeutig mein persönlicher Favorit.





No. 4 #TEAFAVS Früchtetee

Der Früchtetee wurde von meinem Sohn eindeutig zu seinem Lieblingstee auserkoren.

Er ist im wahrsten Sinne eine Fruchtbombe, wo eine wohl-kombinierte Süße im Vordergrund steht. Sehr geschmacksintensiv und vollmundig.

Ich finde, er ist ein Motivations-Tee, denn irgendwie fühlt man sich nach einer Tasse, dass es jetzt erst richtig losgehen kann.

Ich kann mir diesen Tee auch als Eistee an heißen Sommerabenden vorstellen. 


So, das war meine Produktempfehlung mit Tee-Review. Ich bedanke mich herzlich beim Amapodo-Team für das Test-Set mit den tollen Tees. Es hat uns wirklich sehr viel Spaß gemacht.

Wer sich so ein wundervolles Teeglas bestellen möchte, der klickt einfach hier: