Mittwoch, 3. Oktober 2018

Herbstgedanken 2018: leb ich noch oder blog ich schon...

Meine Lieblingsjahreszeit ist da - der Herbst. Gerade zeigt sich die Natur in ihren schönsten Farben. Wichtig ist auch, dass bald das keltische Neujahrsfest ansteht: Samhain, am 31.10.

Das Ende des Jahreskreises steht bevor, die Natur beendet ihren Kreislauf, um dann in die Winterruhe zu gehen.




Es ist die Zeit der Reflektion und Innenschau - aber auch eine Zeit wo die letzten Arbeiten im Garten zu machen sind - besser gesagt: vorbereitende Arbeiten.

Klar ist: es wird arbeitsintensiv und toll. Aber im gleichen Atemzug habe ich mir überlegt:

Lohnt sich das Bloggen noch?


Gerade in dem Bereich Kräuter, Pflanzenkunde und Pflanzenverarbeitung gibt es fast nur noch kommerzielle Blogs.

Die Themen wie Food und Ernährung werden überschwemmt damit und so langsam ist irgendwie auch alles durchgekaut - im wahrsten Sinne. Irgendwie hat jeder mal ein Buch geschrieben, einen kleinen Onlineshop am Laufen oder Produkte im Dauertest.

Die Community der (guten) Privatblogger schmilzt dahin, vorallem seit die böse, böse Datenschutzgeschichte durch ist, haben viele Leute das Handtuch geworfen. Schade.

Lohnt sich bloggen denn noch für Normalos, die einfach Spaß dran haben und daraus kein Business machen?

Finanziell lohnt es sich überhaupt nicht - es gibt nichts dafür. Punkt.Zeitaufwändig ist es wie Bolle und eigentlich will man auch keinen Stress damit (das erklärt die Schliessung so vieler Blogs durch das Thema Datenschutz). Punkt.

Wenn der Spaß daran flöten geht und man sich selbst nur noch an der Follower-Zahl und an den Kommentaren festmacht, dann ist es wirklich Zeit damit aufzuhören. Dann ist der Grundgedanke zu bloggen einfach verloren gegangen. Wer aus finanziellen Gründen damit angefangen hat, kommt schnell an die Frustgrenze.

Allerdings vergessen viele Privatblogger etwas sehr Wichtiges:
 

Wer bloggt hat eine Stimme nach außen


Wir können über unsere Gedanken, Passionen und Wissen schreiben und dürfen so Menschen erreichen. Wenn wir uns darauf besinnen, weshalb wir eigentlich damit angefangen haben, kommen wir wieder zu neuen Ideen und neuen Werken.

Bloggen ist kreative Arbeit.

Wer nur einem Trend folgt, hat irgendwann mal nichts mehr zu berichten, wer seine Fotos nicht selbst macht, ist immer von der Arbeitsqualität eines Dritten abhängig, wer seine eigene Meinung und seine eigenen Erfahrungen nicht teilt, hat nichts zu teilen.

Wir müssen uns nicht immer neu erfinden, um im Trend zu sein, wir müssen auch damit leben können, dass nicht jeder das mag, was wir posten oder unser Blogstil nicht passt oder unsere Fotos kacke sind. Ist nicht schlimm.

Es muss uns selbst genug sein, dann kommt auch der Rest, Schritt für Schritt.

Warum ich weiterhin blogge


Herbal Kitchen Life entstand aus Neugier und Liebe zur Pflanzenwelt. Die Natur mit all ihren Facetten, das Gartenleben und die Verarbeitung der Pflanzen und die Freude am Kochen halten diesen Blog aktiv.

Wenn man mit völlig Fremden Menschen übers Essen spricht, bricht das Eis sofort. Toll, nicht wahr?

Das möchte ich gerne mit den Menschen teilen. Warum nicht ein kleiner Teil des großen Ganzen sein, dass Menschen die Neugier auf Natur behalten oder wieder entdecken?

Ist das nicht eine großartige Mission?

Als Privatbloggerin muss ich keine Schlagzahl an Followern nachweisen, um mit meiner Arbeit fortzufahren. Ich freue mich über Kommentare und über andere Blogger mit den gleichen Themen.

Hoffentlich gibt es bald wieder mehr davon.

Der Plan für 2018/2019


Ich möchte stärker auf die Pflanzenwelt eingehen, indem ich mit einem Herbarium beginne. Gerade mache ich einen Kurs im Botanischen Malen, was mir richtig Spaß macht und im Zuge dessen bin ich gerne bereit darüber zu berichten, bzw. euch meine Werke zu zeigen.

Im Garten wird sich sehr viel ändern. Unter anderem arbeiten wir gerade an einem Hangrosengarten. Der Kräutergarten wird erweitert und unsere Gemüsezucht kriegt ein neues Zuhause, nachdem der Sturm vor ein paar Wochen unserem armen Gartenhaus den Rest gegeben hat.

Freundlicherweise habe ich sehr viele Anfragen zu Produkt-Tests dieses Jahr erhalten. Ich wähle immer sehr genau aus, ob ich das mache oder nicht. Am Ende will ich hier tatsächlich Empfehlungen aussprechen, die ich als richtig erachte, und nicht, weil ich etwas umsonst bekomme. Deswegen lehne ich viele Anfragen ab. Das wird auch so bleiben. Darum bitte ich um Verständnis.

Der neue Jahreskreis wird schön und bunt und arbeitsreich. Aber das ist im Garten ja immer so. Sonst wäre es langweilig.
 

Danke an alle Leser/Innen


Ich bedanke mich herzlich bei allen die hier mitlesen und weiterhin mitlesen werden. Bei allen, die Kommentare hinterlassen und den Link zu meinem Blog teilen. Ihr seid meine Motivation und meine Inspiration und ich freue mich über jeden Einzelnen von euch.

Vielen lieben herzlichen Dank - auf einen tollen neuen Jahreskreis mit viel Brummen, Blüten und noch mehr Grünzeug!

Sonntag, 30. September 2018

Erntezeit: Kräuter & Blüten sammeln und trocknen

Das Tolle an meinem Garten ist, dass ich viele Kräuter rund um das Jahr ernten kann. Jetzt, wo es frostig wird, habe ich meine Parzellen etwas aufgeräumt und ausgedünnt, damit über den Winter hin sich die Pflanzen gut erholen können. Zudem möchte ich noch meinen Wintervorrat an Kräutern im Haus etwas aufstocken.

Was mache ich meinen geernteten Schätzchen? Hier ein kleiner Einblick in mein Hauskräuterregal.

Ernteregel No. 1: nimm nur so viel Du wirklich brauchst.

Wenn Du die Kräuter nicht entsprechend verarbeitest, macht es auch keinen Sinn eine Pflanze bis aufs Hemd abzuernten. Manchmal ist es notwendig, aber grundsätzlich solltest Du vorher wissen, was Du mit der Pflanze tun möchtest. 

Mein Tipp: ich nehme mir immer den Samstag als Gartentag, wo ich ernte und am gleichen Tag auch weiterverarbeite, zum Trocknen vorbereite oder einmache. Ich überlege mir immer vorher, was ich ich brauche, gehe meinen Vorrat durch und dann lege ich mit der Ernte los.

Die Kräuterschublade

Wenn ich die Kräuter geerntet habe, zupfe ich erstmal alle verwelkten Blätter weg und achte auf krabbelige Mitbewohner, die dann zum Umzug gebeten werden.

Du kannst die frisch geernteten Kräuter zu Sträußen binden und dann kopfüber aufhängen zum Durchtrocknen. Hat man früher so gemacht, ist auch heute noch der bewährte Klassiker um Kräuter zu trocknen.

Da ich nicht so viel Platz zum Hängen habe, schichte ich lieber. Ich habe Kräuterschubladen. Ich habe mir einen hölzernen Besteckkasten geholt, wo ich in jede Parzelle ein Küchentuch lege. darin lege ich dann die Kräuter zum Trocknen aus. Funktioniert genauso gut.



Ich kann es jedem empfehlen, sich mal so eine Schubladen-Trocknung zu basteln, ist einfach und effektiv.




Die letzte Rosenblüten für dieses Jahr. Meine White Lion Rose (ja, ich weiss, sie ist rose-farben) erstrahlt nochmals in all ihrer Schönheit. Aus den Blüten werde ich Seife machen, die Hagebutten sind für Tee.

Ein Tipp, wer frische Blumenblüten gleich verwenden möchte (z.B. in Öl einlegen: lasst die Blüten ein paar Stunden antrocknen, niemals gleich verarbeiten, vielleicht vorher ein bisschen Schütteln, um Tau oder Regentropfen zu entfernen. Der Grund, ist die Feuchtigkeit, die noch tiefer in den Blüten steckt (am Blütenstempel oder zwischen fleischigen Blättern). Würdest Du eine innen noch feuchte Blüte in Öl einlegen, kann sich leicht Schimmel beim Ölziehen bilden. Der sieht dann aus wie kleine, feine, weiße Schlieren im Öl. Bitte gleich entsorgen.

Lagerort & Lagerdauer

Grundsätzlich gilt für den Lagerort:
  • kühl, aber frostsicher
  • trocken
  • dunkel 

Das gilt für Blüten und Kräuter grundsätzlich. Um Aroma und Wirkstoffe beim Trocknungsprozess zu erhalten, ist es nicht gut, wenn man sie neben der Heizung oder im Küchenraum oder im Wintergarten zum Trocknen aufhängt/legt.

Ja, ich weiß, es sieht schon cool aus - ich finde das ja kultig, wenn man denkt, dass man gleich in die Küche einer waschechten Kräuterhexe kommt, aber den Kräutern zuliebe, bitte nicht.


Entweder kommt bei mir alles in die Schublade oder ins Körbchen. Einschubkörbchen sind auch sehr praktisch (siehe rechts). Das ist luftig und ordentlich und man spart sich ungemein Platz.

Wer keinen Keller hat, kann auch im Gartenhäusschen sich so eine Trockenecke einrichten. Solange es dort frostsicher ist, spricht nichts dagegen. Früchte und Beeren würde ich allerdings dort nicht lagern, sonst freuen sich die Mäuse über das Buffet.

Wer weder Gartenhaus noch Keller hat, sollte vielleicht einen Raum wählen, der recht kühl ist.

Lagerung in der Küche


Wenn Du Deine getrockneten Lieblinge dann zum Weiterverarbeiten in die Küche nimmst, solltest Du für einen ähnlichen Lagerplatz sorgen. Besten Lichtschutz erhalten die Kräuter, wenn Du sie z.B. in Braunglas aufbewahrst.

Wenn Du klassische Weißgläser hast (davon habe ich auf sehr viele), dann stell sie bitte in einen geschlossenen Schrank. Es wäre wirklich schade, wenn sie ganztags dem Tageslicht ausgesetzt wären, dann wäre Deine mühevolle Arbeit ganz umsonst.

Beschriften nicht vergessen




Wichtig ist auch, dass Du das Beschriften nicht vergisst.

a) Inhalt
hierbei muss es ja nicht der lateinische Name sein, aber wissen solltest Du es natürlich schon, was sich in dem Glas befindet. Ich gebe zu, manche Gläschen habe ich auch nicht beschriftet, da ich den Inhalt genau kenne und schnell verbrauche. Aber beim Rest bin ich sehr gewissenhaft.

b) Erntedatum
alles hat ein Verfallsdatum. Getrocknete Kräuter halten sich lange, aber zu lange ist auch nicht gut. Deswegen: mit aufs Glas schreiben oder ein kleines Büchlein für diesen Zweck anschaffen und dokumentieren.

Und wie lagerst Du Deine Pflanzenschätzchen? Ich bin gespannt, erzähl mal.


Sonntag, 16. September 2018

Sunshine Love - Seife mit Ringelblume und Orange



Feine Handseife ist sehr einfach selbst herzustellen. Im Hobbybedarf gibt es mittlerweile praktische Basiszutaten, die Seifenherstellung zum Kinderspiel machen.

Ich habe mir besorgt:

- Kreativ Basisseife
- Emulgator
- Gelbe Seifenfarbe

Das hatte ich bereits im Haus:

- 100 % ätherisches Öl Orange
- Ringelblumen
- Seifenform


Meine Ringelblumen blühen in üppiger Fülle und dieses Jahr dachte ich, ich wage mich mal an die Seifenherstellung.


Zur Seifenherstellung ernte ich die Blütenköpfe.


Ich pflücke die Blüten auseinander und zerkleinere sie dann im Mixer, so dass es kleine feine Blütenteilchen ergibt.



Bei der Seifenherstellung halte ich mich an die Angaben des Herstellers der Kreativseife.  Das kann entsprechend dem Hersteller unteschiedlich sein.

Nachdem die Basisseife im Wasserbad geschmolzen ist, gebe ich den Emulgator dazu und färbe die Masse mit der Seifenfarbe ein. Ich achte darauf, dass die Gesamttemperatur 60°C nicht überschreitet.

Dann gebe ich die Blüten dazu und ein paar wenige Tropfen des ätherischen Öls. Dann vermenge ich alles gut und gieße es in die Seifenformen.

Je nach Eigenschaften der Kreativseife lasse ich die Seife aushärten und hole sie danach vorsichtig aus der Form.

Als Seifenformen kann ich Silikonformen sehr empfehlen. Sie sind leicht zu reinigen und die Seife löst sich ohne Mühe aus der Form.

Versuch es doch auch mal. Es macht sehr viel Spaß.

Sonntag, 2. September 2018

Der Apfel-Tonka-Bienenstich - süßer Knusperspaß

Der Spätsommer stellt sich ein. Nach einem sehr heißen Sommer haben wir wieder Temperaturen, die uns Nachts nicht den Schlaf rauben. Ehrlich gesagt, fängt jetzt erst so richtig meine Lieblingsjahreszeit an.

Gerade ist Apfelzeit und ich liebe Apfelkuchen jeglicher Art. Und als ich mir die LANDIDEE 9-10/2018 durchblätterte, stach mir ein fantastisches Rezept von Maria Strohmayer (Magazin Seite 58) ins Auge. Ich bin niemand, der copy-paste von Rezepten macht, aber dieses Schätzchen lohnt sich geteilt zu werden - danke an Maria Strohmayer (unbekannterweise), Dein Rezept ist Bombe.



Ich wäre natürlich nicht ich, wenn mir nicht sofort eine verrückte Modifikation des Rezeptes einfallen würde:

Apfel-Tonka-Bienenstich


Du brauchst:

  • eine Springform Durchmesser 25-26 cm
    eine Pfanne 
  • Rührschüssel
  • 2 kleine Schüsselchen 
  • Handrührgerät (und/oder Schneebesen mit motiviertem Freund/Ehemann dran, der mal wieder Training braucht)
  • 2 Eier
  • 250 g Butter  (125 g für den Teig/ 125 g für den Bienenstich)
  • 200 g Mehl (nach Wahl)
  • 280 g Zucker (130 g für den Teig/ 150 g für den Bienenstich
  •   1 TL Backpulver
  •   1 Päckchen Vanillezucker
  • 1/2 TL geriebene Tonkabohne 
  • 1/2 Zitrone 
  • 4-5 große feste Äpfel
  • 150 g Mandelblättchen

Die Mengenangaben weichen vom Originalrezept etwas ab. Nach 2x probebacken kann ich euch diese Mengen ans Herz legen.

So geht´s:

Der Teig


Springform gut fetten. Die Eier trennen.  Die Zitrone auspressen und Saft auffangen.

125 g Butter in einem Töpfchen auf kleiner Flamme zerlassen, dann in eine Rührschüssel geben. 130 g Zucker und die Eigelbe hinzufügen, miteinander vermengen. Danach dann den Zitronensaft hinzugeben, so dass eine cremige Masse entsteht. Kurz ruhen lassen.

Währenddessen Mehl und Backpulver in der kleinen Schüssel miteinander vermengen. Das Eiklar zu Schnee schlagen. Die Mehlmischung dann in die Rührschüssel zu der Butter-Zucker-Ei Mischung hinzugeben, kurz miteinander vermengen und dann den Eischnee hinzugeben. Alles gut durchrühren bis ein cremiger, zähflüsser Teig entsteht.

Den Teig in die gefette Springform füllen und gut auf dem Boden verteilen. 

Den Backofen auf 175 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Das ist dann auch später die Backtemperatur.

Die Äpfel nun waschen, schälen, entkernen und in Viertel schneiden. Dabei jedes Viertel nochmals halbieren, dass die Apfelstücke nicht zu groß werden.

Dann die Apfelstücke auf den Teig in der Springform legen. 

Ab in den Ofen für 30 min bei 175° C.




Der Bienenstich


Hierbei kommt die Pfanne ins Spiel. Aber zuerst mische 150 g Zucker mit der geriebenen Tonkabohne. Dann gib die Mandelblättchen hinzu und vermische alles miteinander gut.

Nimm 125 g Butter und lass sie auf kleiner Flamme in der Pfanne schmelzen. Jetzt musst Du gut aufpassen.

Sobald die Butter geschmolzen ist, erhöhst Du die Temperatur etwas und gibst die Zucker-Mandel-Mischung in die Pfanne. Der Zucker karamellisiert die Mandelblättchen, um also einen Bienenstich für den Kuchen herzustellen, solltest Du an der Pfanne bleiben und immer wieder rühren, bis die ersten Mandelblättchen einen leicht gold-braunen Schimmer bekommen. Dann vom Herd nehmen und auf den Kuchen warten.

Vorerst sollten die Mandelblättchen nur leicht angeröstet werden. Der Rest macht dann später der Backhofen.

Das Finale

 Den vorgebackenen Apfelkuchen nach den ersten 30 min aus dem Ofen nehmen. Dann den Bienenstich auf den Äpfeln verteilen, bis alles bedeckt ist.

Dann wieder 30 min bei 175°C weiterbacken. Und immer wieder mal reinschauen, nicht dass der Bienenstich anbrennt.

Dann gut auskühlen lassen - und schon mal Schlagsahne bereit stellen. Denn ein guter Bienenstich schmeckt noch leckerer mit einem fetten Klecks Sahne.


Mein Tipp zur Tonkabohne:
wer keine Tonkabohne, bei sich im Haus hat, kann auch schon fertigen Tonka-Vanillezucker kaufen. Der ist nicht schlecht, enthält aber nur wenig Tonkabohne. Wenn Du mehr möchtest, dann solltest Du Dir Tonkabohnen kaufen. Selbstverständlich schmeckt der Kuchen auch ohne, wenn Du gar nichts im Haus haben solltest. 

Viel Spaß beim Backen und Genießen!

Samstag, 23. Juni 2018

Meine kleine Lavendel-Sammlung

Wenn Du Lavendel hörst, siehst Du sicher vor Deinem geistigen Auge diese wunderbaren blau-lilafarbenen Felder in der Provence, die ein Meer von Lavendelblüten tragen. Ein richtiger Augenschmaus.

Dabei ist nicht jeder Lavendel auch gleich blau-lila. Es gibt unterschiedliche Sorten, bzw. Züchtungen. Komm doch mal mit in meinen Garten, dann zeig ich Dir was:



 Der Gartenlavendel trägt pastell-lila in der Blüte.
Die Knospen sind silbern und die Stängel und Blätter saftig grün.


 Sein Duft ist intensiv, wenn Du einen Meter vom Beet wegstehst, riechst Du ihn schon. Es ist jedoch ein wohltuender Duft, der blumig-mild Dir in die Nase weht.
 


Da ist er, der Provence-Lavendel, blau-lila mit dunkel-grünen Stängel und Blättern.  
Ich gebe zu, ich war ganz scharf darauf ihn in mein Beet dieses Jahr zu setzen.

 Natürlich hege ich erstmal keine großen Erwartungen, aber allein schon der Duft, ist es wert. So klein as Kerlchen auch noch ist, er duftet unglaublich gut - ein typischer intensiver Lavendelgeruch.



Mein weißer Lavendel ist gerade in voller Blüte. Junge Blätter sind silbern, werden dann jedoch intensiv dunkelgrün. Der Kontrast zu den weißen Blüten ist einfach wunderschön.


Die Blüte ist nicht so geruchsintensiv, wie die anderen Sorten, man muss schon näher ran gehen, um das Lavendelaroma wahrzunehmen. Er ist schon 2 Jahre in meinem Beet, aber dieses Jahr trägt er die besten Blüten - ich freue mich schon auf das nächste Jahr.

Woher bekomme ich die unterschiedlichen Farben?

Manche Gärtnereien züchten ihre eigenen Lavendelsorten in unterschiedlichen Farben. Ich bin für langlebige Pflanzen, die mit dem Beet wachsen.
Alle meine Lavendel sind winterhart und werden auch von mir verarbeitet in Naturkosmetik, Tees und z.B. Muffins (keine Sorge, dazu kommt noch ein Rezept). Um so älter die Pflanzen werden, umso schöner blühen sie im Folgejahr. Das kann ich definitiv bestätigen.

Die Bienen-Tankstelle

Meine Lavendelpflanzen sind für Bienen und Hummel das reinste Paradies. Ich kann es nur jedem ans Herz legen Lavendel zu pflanzen. Es ist wirklich eine Freude zu sehen, wie es summt und brummt.

Dabei ist Lavendel so robust und trotzt jeder Witterung in unserem Breitengrad. Eine Pflanze auf die man sich wirklich jedes Jahr verlassen und sich über die Blüte freuen kann.

Sonntag, 17. Juni 2018

Rosenfreude

Meine Ramblerrose (dunkel) ist nun im 9. Jahr und blüht groß und üppig wie nie Zuvor. Meine Strauchrosen (White Lion) lassen stehen auch nicht hinten an und so habe ich heute ein ganzes Rosenmeer nur für mich.

Und der Duft... was sag ich euch... Bilder sagen mehr als tausend Worte, oder nicht?








Freitag, 8. Juni 2018

Medicine - ein Song für alle Kräuterfans

Endlich mal ein Song für Herbalisten ! Lehnt euch zurück und genießt den Sound.


Die Mädels heißen Rising Appalachia und hier ist deren Website *klick*