Sonntag, 29. April 2018

Ein Schnecken-Post

Wozu sind Schnecken eigentlich nütze? Hier ein Post zur Verteidigung der Schnecke!


Das Haus der Schnecke besteht aus Kalk. Manche Schnecken können nach dem Zurückziehen in das Schneckenhaus den Eingang mit einem Schalendeckel verschließen, um sich vor Austrocknung, Feinden oder eindringendes Wasser zu schützen. Somit können Schnecken im Haus auch perfekt überwintern. Deckel drauf und gut ist.



Die Windungsrichtung der Schneckenschale ist bei jeder Art unterschiedlich. Die meisten Schnecken haben jedoch eine Rechtswindung. Wenn ein Tier von dieser Norm abweicht, wird von einem Schneckenkönig gesprochen.


Die älteste Schnecke der Welt war eine Weinbergschnecke mit 30 Jahren, laut dem NABU,  Niedersachsen. Sie lebte jedoch in einem Terrarium. 

Grundsätzlich können Schnecken in freier Wildbahn bis zu 10 Jahre alt werden. Aber die meisten erreichen keine 2 Jahre - ich muss ja nicht sagen, warum.

Leeres Gehäuse? Jemand zuhause?

Nein, leider nicht mehr. Schnecken mit Haus können es fleißig auf dem Rücken transportieren, jedoch können Sie nicht einfach so die Wohnungstür abschließen und einen drauf machen. Findest Du ein leeres Schneckenhaus, ist die Schnecke gestorben. Das Haus bleibt zurück.

Wenn Du auf der Suche nach leeren Schneckenhäusern bist, suche unter einem Baum. Viele Vögel futtern Schnecken für ihr Leben gern (ha, Wortspiel). Sie holen sich den Leckerbissen aus dem Haus und verspeisen ihn. Das Haus fällt dann auf den Boden. Schau mal nach... 

Nützling oder Schädling?


Wer kennt sie nicht im Garten -  die spanische Wegschnecke. In Horden findet man sie im morgendlichen Gras. Eine Nacktschnecke, die sich an unserem Salat, Sonnenblumen und Lieblingspflanzen zu schaffen macht. Sie frisst alles kahl. 

Da fragt man sich schon, wie die nur Nützlinge sein können?!

Hier weiß der NABU wieder Antwort - hier ein Auszug aus dem tollen Post-: 
  • Schnecken sind am Abbau organischer Substanz beteiligt und sorgen dafür dass Blätter, Pilze, Holz und andere Stoffe wieder zu Erde werden.
  • Schnecken sind Nahrung für viele Tiere, die Weichkörper und deren Schale fressen, z.B. viele Singvögel.
  • Das Glühwürmchen und der Schneckenkäfer ernähren sich nur von Schnecken.
  • Schnecken tragen zur Bestäubung und Samenverbreitung bei. 
  • Schnecken helfen auch Pilze zu verbreiten, z.B. der Baumschnegel schleppt die Pilzsporen in den Baum.
  • Die leeren Schneckenhäuser dienen wiederum anderen Tieren als Unterschlupf und Heimstatt.
hier der gesamte Schneckenartikel des NABU +klick+

Keine Schnecken in meinem Garten! Oder doch?


Was hilft aber jetzt gegen Schnecken? Was sind die besten Mittel ohne das Schneckenkorn zum Einsatz kommt?

Da scheiden sich die Geister - die besten und tierfreundlichsten Arten den Schnecken Herr bzw. Frau zu werden ist:

  • Absammeln der Schnecken
  • Schneckenzaun aus Kupfer
  • Schneckenkragen für die Pflanzen
  • Lebendfallen 

Für Verzweifelte, die immer noch "nett" zum Schneck sein wollen: Miete Dir ein paar Laufenten. Es gibt tatsächlich Entenzüchter, die ihre Laufenten stundenweise ausleihen, um lästige Schnecken wegzufuttern. Schau mal im Internet nach.

Welches ist Dein Geheimrezept gegen Schnecken im Garten? Ich bin gespannt.

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